Nach meinen nun 4 wöchigen Urlaub sitze ich wieder im Zug nach Frankreich. Aufgrund der Entfernung reise ich bereits am Freitag zurück da die Anschlussmöglichkeiten besser sind als am Wochenende. Und wieder einmal bestätigt sich was ich in wochenlanger Pendellei nach Frankfurt gelernt habe. Platz reservieren ist bei der Deutschen Bahn oberstes Gebot. So musste ich wieder welche von meinem Platz vertreiben, apropos Deutsche Bahn man sollte denken das im geeinigten Europa es möglich sein sollte das Ticket auch in Nachbarländer zu buchen, weit gefehlt ein Glück das ich zwischen der Ankunft in Strasbourg und der Weiterfahrt fast 30 Minuten Aufenthalt hatte. Aber in einen Punkt sind die Franzosen noch planloser als wir Deutschen, in der Information wann wo welche Züge abfahren. Gespannt wie bei einem Formel 1 wartet man gespannt an den Infoschirmen wo welcher Zug fährt. Diesmal kam die Info 5 Minuten vor Abfahrt. Aber dafür darf man sich auf französischen Bahnhöfen sicher fühlen wenn Soldaten in 4′er Gruppen die Bahnsteige ablaufen.
Naja ich freu mich schon auf Montag, wenn ich meinen gewohnten Arbeitsalltag wieder aufnehmen kann. Man soll es nicht glauben was für ein Theater es ist im Ausland zu arbeiten. Nach 4 Wochen in good old Germany hab ich mehr Stress mit den Behörden als in Frankreich in einem Jahr.
Angefangen damit das man in Deutschland eine so genannte Meldepflicht hat, ausgenommen Obdachlose und illegale Ausländer. Letztendlich läufts wieder nur darauf hinaus das der Staat wissen will wo man seine Müllgebühren zahlt selbst wenn man gar keinen Müll produziert. Da fragen sich bestimmt einige warum so viele Leute auswandern. Also mir ist das schon lange kein Rätsel mehr.
Aber ein Lob zum Schluss gibt’s doch noch, seit dem Skandal um defekte Klimaanlagen war auf der Strecke Erfurt Frankfurt nur ein Wagen welcher nicht klimatisiert wurde, Gott sei Dank nicht meiner.
Ein Foto gibt’s auch noch, Tagebau Abräumberg Nähe Fulda.